24.04.2018 | Studie

Klimawandel als wichtiger Langfristtrend im Asset Management

Der Klimawandel wird von 74 % der Asset Owner als einer der wichtigsten langfristigen Trends im Asset Management angesehen, auf den sie sich einstellen müssen, zeigt eine Studie von Novethic. Innerhalb dieser Gruppe setzen 59 % auf direktes Engagement bei den Portfoliounternehmen, insbesondere in Nordamerika ist dieser Ansatz verbreitet. Ebenfalls beliebt sind CO2-arme oder klimaresistente Investments sowie die Einbeziehung von Emissionsdaten und -analysen in den Investmentprozess. Befragt wurden 1.248 Asset Manager und Owner, die die UN PRI unterzeichnet haben.


Quelle: Novethic/PRI

Um die konkreten Klimarisiken abzuschätzen und zu bewerten, setzen Asset Owner und Asset Manager vornehmlich auf den Carbon Footprint und die Überwachung der Emissionen durch das Portfoliomanagement. Rund zwei Drittel der Befragten führen Szenarioanalysen durch. Themeninvestments, etwa Cleantech oder erneuerbare Energien, werden von 57 % der Investoren gezielt allokiert. Trotz der mehrheitlichen Überzeugung der Anleger, dass ihre ESG-Ansätze besonders innovativ sind, fehlen noch gute Ansätze, um Strategien und Produkte auf den Übergang zu einer Low-Carbon-Wirtschaft auszurichten. 8 % der Asset Owner beziehen Klimafaktoren in die Vertragsgestaltung mit ihren Managern ein und 17 % der Asset Manager berücksichtigen den Klimawandel bei ihrer Asset-Allokation.


Quelle: Novethic/PRI


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