Klimabezogenes Risiko-Exposure von Aktien
Unternehmen sind den Folgen des Klimawandels wie Überflutungen oder Wirbelstürmen direkt ausgesetzt. Um diese Risiken bei Aktieninvestments besser einschätzen und berücksichtigen zu können, hat die Deutsche Asset Management in Kooperation mit Four Twenty Seven, einem Climate-Intelligence-Berater, die regionale Vulnerabilität und Eintrittswahrscheinlichkeit von Extremwetterereignissen in einem Whitepaper untersucht.
Das hierfür entwickelte Scoring-Modell (0 bis 100) kombiniert das standortbezogene mit dem branchenbezogenen Unternehmensrisiko und baut auf 3 Hauptfaktoren auf: Operationelle Risiken, Supply-Chain-Risiko und Marktrisiko. Für die 40 größten französischen Unternehmen (CAC40) ergibt sich folgendes Scoring: 
Quellen: Four Twenty Seven, Deutsche AM
Die operationellen Risiken spiegeln die regionalen Risiken wider, denen das Unternehmen in den Produktionsstädten, bei der Warenzustellung und beim Warenverkauf ausgesetzt ist. Das Risiko steigt z.B. dann, wenn wasserintensive Produktionsprozesse in Regionen angesiedelt sind, die von Wasserknappheit bedroht sind. 
Quellen: Four Twenty Seven, Deutsche AM
In der Supply Chain sind sowohl die Exportländer und deren Risiko-Exposure betroffen als auch die Abhängigkeit der Branche von klimasensitiven Ressourcen. Durch den Klimawandel kann sich auch die Nachfrage auf Kundenseite verändern, was durch das Marktrisiko aufgezeigt wird. Die Ergebnisse zeigten, dass Asien am stärksten von Klimarisiken betroffen ist, insbesondere vom Meeresspiegelanstieg. Den größten Risiken (niedriger Score) ist das Materials-Segment ausgesetzt, dicht gefolgt von Utilities und Pharamaceuticals & Biotechnology. 
Quellen: Four Twenty Seven, Deutsche AM
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