06.12.2004 | 

Kleinere institutionelle Anleger mit Investitionen unzufrieden

Die Mehrheit der kleineren institutionellen Investoren in Deutschland

ist mit ihren Anlagen unzufrieden. Sie seien weder ausreichend

diversifiziert ausgerichtet, noch werde ihr Kapital von Spitzenmanagern

verwaltet, berichtet die amerikanische "SEI Investments" in einer neuen

Studie. Darin wurden 73 kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland

befragt.

64 Prozent der befragten institutionellen Anleger beklagten einen

großen Mangel an Diversifikation ihres Vermögens, 53 Prozent

antworteten, dass sie mit ihren kleinen Geldsummen nicht bei den

weltweit besten Asset-Managern investieren könnten. Die

Mindesteinlagesumme bei Spezialfonds betrage überlicherweise 50

Millionen Euro, wodurch die kleinen institutionellen Anleger

ausgeschlossen seien.

Gegenüber den Dachfonds äußerten 70 Prozent der befragten Anleger

Zweifel daran, dass diese ihre versprochene Diversifikation einlösen

werden. Nur 28 Prozent kannten sich mit Multi-Manager-Fonds aus. SEI

sieht in Deutschland somit ein großes Potenzial für Multi-Manager-Fonds.

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