Kleinere institutionelle Anleger mit Investitionen unzufrieden
Die Mehrheit der kleineren institutionellen Investoren in Deutschland
ist mit ihren Anlagen unzufrieden. Sie seien weder ausreichend
diversifiziert ausgerichtet, noch werde ihr Kapital von Spitzenmanagern
verwaltet, berichtet die amerikanische "SEI Investments" in einer neuen
Studie. Darin wurden 73 kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland
befragt.
64 Prozent der befragten institutionellen Anleger beklagten einen
großen Mangel an Diversifikation ihres Vermögens, 53 Prozent
antworteten, dass sie mit ihren kleinen Geldsummen nicht bei den
weltweit besten Asset-Managern investieren könnten. Die
Mindesteinlagesumme bei Spezialfonds betrage überlicherweise 50
Millionen Euro, wodurch die kleinen institutionellen Anleger
ausgeschlossen seien.
Gegenüber den Dachfonds äußerten 70 Prozent der befragten Anleger
Zweifel daran, dass diese ihre versprochene Diversifikation einlösen
werden. Nur 28 Prozent kannten sich mit Multi-Manager-Fonds aus. SEI
sieht in Deutschland somit ein großes Potenzial für Multi-Manager-Fonds.
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