Performance-Persistenz von aktiv gemanagten Fonds
Eine im Juli 2016 veröffentlichte Marktanalyse von Vanguard untersucht die Performance aktiv und passiv gemanagter Fonds. Zunächst wird das Zero-Sum-Game-Konzept als Ausgangsüberlegung des Indexinvestings beschrieben. Die Berücksichtigung von Kosten wie Management- oder Administrationsgebühren führt dazu, dass die Summe der kapitalgewichteten Renditen der einzelnen Marktteilnehmer nicht mehr der aggregierten Marktrendite entspricht. Der Theorie zufolge wird die Erzielung einer Outperformance gegenüber dem Markt durch die Existenz von Kosten unwahrscheinlicher. 
Quelle: Vanguard
Die empirische Verteilung der Überschussrenditen zeigt, dass aktiv und passiv gemanagte Fonds häufiger under- als outperformen. Außerdem veranschaulicht die weitere Analyse, dass hohe Expense Ratios bei aktiven US-amerikanischen Fonds mit niedrigen Überschussrenditen zusammenhängen. Investoren sollten sich daher auf kostengünstige Fonds (aktiv und passiv) fokussieren, um teurere Produkte zu schlagen. 
Quelle: Vanguard
Die Marktanalyse untersucht außerdem, ob eine Performance-Persistenz bei aktiv gemanagten Fonds festgestellt werden kann. Die Autoren zeigen, dass Fondsmanager nicht in der Lage sind, über einen längeren Zeitraum positive Überschussrenditen zu erzielen. Insgesamt schlussfolgern die Autoren, dass die Nachfrage nach möglichst breit diversifizierten Indexfonds weiter steigen wird, da sie als günstige Alternative zu aktiv gemanagten Fonds die beste Möglichkeit bieten, um längerfristig Fondsrenditen zu maximieren.
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