Kapitalisierung von Pensionsplänen
In einer Analyse untersucht die Society of Actuaries das Risiko von Pensionseinrichtungen, ihre Verpflichtungen nicht erfüllen zu können. Hierzu betrachten die Autoren jeweils einen repräsentativen Pensionsfonds für Großbritannien und die USA.
Als Risikomaß dient das Economic Capital. Hierbei handelt es sich um den Prozentsatz, um welchen das Vermögen des Pensionsfonds steigen muss, um mit vorgegebener Wahrscheinlichkeit alle Verpflichtungen erfüllen zu können. Entwicklung von Assets und Verbindlichkeiten werden über zwei Modelle simuliert. Beim Vergleich zeigt sich, dass US-Pensionsfonds deutlich volatiler sind: Um ihre Verpflichtungen mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,5 % erfüllen zu können, müssten ihre Assets um mehr als den Faktor drei steigen, bei den britischen Fonds sind es 150 %.

Quelle: Society of Actuaries
Der Einfluss der Asset-Allokation auf das Economic Capital ist deutlich größer als Veränderungen des Beitragshöhe durch die Mitglieder. Es fällt auf, dass eine Ausweitung der Anleihen-Investments mit einer Linksverschiebung der Verteilung einhergeht, was eine höhere Wahrscheinlichkeit großer Verluste impliziert. Grund hierfür ist die geringere erwartete Rendite von Anleihen gegenüber Aktien.
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