JPMorgan bietet neues Infrastrukturinvestment auf dem deutschen Markt an
JPMorgan Asset Management hat seit kurzem die deutsche Vertriebszulassung für den in Luxemburg registrierten JPM Emerging Markets Infrastructure Fund erhalten. Dieser Schwellenländer-Aktienfonds soll dem Anleger einen Zugang zu dem erwarteten Wachstumspotential in diesen Ländern ermöglichen. JP Morgan geht in diesen Ländern wie z.B. Indien und China in den nächsten 5 - 10 Jahren von einem großen Nachholbedarf bei Kraftwerken oder Flughäfen aus. Das Fondsmanagement rechnet damit, dass überfällige Investitionen nachgeholt würden, da aufgrund hoher Exporterlöse genügend Devisen angesammelt wurden, um diese Projekte zu finanzieren. In diesem Zusammenhang werde ein Ansteigen der Infrastrukturausgaben von 600 Mrd. auf knapp 1.800 Mrd. US-Dollar im Jahr 2018 erwartet.
Der Fonds investiert in Titel, die sich in allen Gliedern der Wertschöpfungskette befinden. Es wird einerseits in Rohstoffproduzenten, andererseits auch in Betreibergesellschaften investiert. Die Aktien werden anhand eines quantitativen Filterprozesses ausgewählt. So soll gewährleistet werden, dass attraktiv bewertete Titel Eingang in das Portfolio finden. Durch den Value-Ansatz will der Fonds davon profitieren, dass sog. Value-Aktien langfristig besser abschneiden als Wachstumstitel.
Benchmark des Fonds ist ein eigens entwickelter Infrastrukturindex von MSCI, der auf dem MSCI Emerging Markets (Total Return Net) basiert. Die institutionelle Klasse (D-Klasse, ISIN: LU0356904762) wird in USD gehandelt. Die jährlichen Gebühren betragen 2,65%. Hinzukommen Ausgabeaufschlag und Rücknahmegebühr von 5% bzw. 0,5%. Seit Auflage im April verlor der Fonds 47,3% an Wert.