29.11.2010 | Studie

J.P. Morgan sieht Hedgefondsbranche im Umbruch

J.P. Morgan veröffentlichte kürzlich die Studie "Tectonics: Shifting Investor Sentiment and the Implications for Hedge Fund Managers", die die Ansichten der Investmentbank zur Entwicklung des Hedgefondsmarktes und die Ergebnisse der diesjährigen Investorenstudie zusammenfasst. Demnach haben Hedgefonds gegenüber traditionellen Investmentmanagern während der Finanzkrise deutlich besser abgeschnitten. Allerdings verdecken die Resultate der Indizes die breite Streuung der Ergebnisse innerhalb der Branche. J.P. Morgan sieht weiterhin großen Bedarf an Hedgefonds-Strategien, geht allerdings auch von einer fundamentalen Restrukturierung der Branche aus.


Quelle: JP Morgan

Als Gründe für eine Restrukturierung, die zu einer Konzentration auf die in der Vergangenheit erfolgreichen Manager führen könnte, nennt J.P. Morgan die Erfahrungen der Investoren während der Finanzkrise. 89 % der Befragten gaben an, mindestens ein Hedgefondsinvestment liquidiert zu haben, hauptsächlich wegen schlechter Performance. 80 % sagten zudem, mindestens eine Anteilsrückgabe sei ausgesetzt worden. Dementsprechend haben 70 % der Investoren ihre Due Diligence 2009 verschärft und 55 % die Gebühren neu verhandelt.


Quelle: JP Morgan

Neben Managementerfahrung und Track Record sind umfangreiches Risikomanagement und Liquidität die wichtigsten Investmentkriterien für Investoren. 37% der Befragten planen Investments in Managed Accounts, 37 % in UCITS-Hedgefonds. Dies sind doppelt so viele wie in der letzten Studie 2009.

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