17.02.2011 | Studie

Investoren zeigen steigendes Interesse an Alternative Investments

Der Anteil alternativer Anlageformen bei institutionellen Investoren nimmt weiter zu, wie die "2010 Alternative Investment Survey of U.S. Institutions and Financial Advisors" von Morningstar und Barron's berichtet. Die jährlich erscheinende Studie gibt einen tiefen Einblick in die Einschätzung von Alternative Investments durch institutionelle Investoren und deckt neben Hedgefondsstrategien und Private Equity auch Infrastruktur, Währungen und Immobilien ab.
Rund ein Viertel der Befragten gab Wachstumsraten in ihren Allokationen seit 2005 von mehr als 20 % jährlich an. Bei 34 % der Institutionen liegt der Portfolioanteil von Alternatives bei über 25 %, bei insgesamt 70 % beträgt der Anteil mehr als 10 %. Long/Short und GTAA stellen die gefragtesten Einzelstrategien dar.


Quelle: Morningstar

Auch bei den zukünftigen Erwartungen bezüglich Vertrieb (Advisors) und Allokation (Investors) stehen Managed Futures und Long/Short an erster Stelle. Von den Studienteilnehmern sind zudem rund 60 % der Ansicht, dass Alternative Investments mindestens gleichbedeutend zu traditionellen Asset-Klassen sind. Diese Zahl ist in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen.


Quelle: Morningstar

Bei der Frage nach den größten Vorteilen von alternativen Anlageformen stehen seit fünf Jahren die Kriterien Diversifikation, verbessertes Rendite-Risiko-Profil und absolute Renditen auf den vordersten Plätzen. Als größte Hindernisse gelten bei den Investoren mangelnde Liquidität und Transparenz, bei den Advisors zusätzlich noch mangelndes Fachwissen.
Bei den Durchführungswegen werden eine Vielzahl von unterschiedlichen Vehikeln genutzt. Interessanterweise tauchen erstmals auch UCITS-Produkte in der Allokation der U.S.-Investoren auf.


Quelle: Morningstar

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