13.01.2011 | Studie

Investmentprozesse von Versicherungsunternehmen

Die Performance ihrer Portfolios ist für viele Versicherer zu einem zentralen Anliegen geworden, berichtet die Ende November von Swiss Re veröffentlichte Studie "Anlagetätigkeit der Versicherer in einem schwierigen globalen Umfeld". Niedrige Zinsen und strengere regulatorische Anforderungen sorgen derzeit für Schwierigkeiten bei den Zielen, attraktive Renditen für die Versicherten, als auch für die Investoren zu erwirtschaften. Kritisiert werden daher die restriktiven Anlagebestimmungen bzw. die hohen und prozyklischen Kapitalanforderungen für bestimmte Asset-Klassen. So würden die Vorteile einer umfangreichen Diversifikation vor Versicherungsunternehmen verschlossen. Abziehenden Kunden und der Gesellschaft gingen so Investment-Know-How und Versicherungsschutz verloren.


Quelle: Swiss Re

Versicherer stellen deshalb ihre Investmentprozesse auf den Prüfstand, so Swiss Re. Die Studie stellt Ansätze für erfolgreiche Investment- und Liability-Prozesse dar, die als Checkliste oder Idealvorlage dienen können. Allerdings wird ohne Veränderungen am Aufsichtsrecht die Branche gegenüber traditionellen Investments als nicht mehr wettbewerbsfähig eingeschätzt. Die Studie warnt davor, dass den Kapitalmärkten Milliarden an Finanzierungen verloren gehen könnten.


Quelle: Swiss Re

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