Investment-Region Asien attraktiv für institutionelle Anleger
Institutionelle Investoren schätzen die Developed und die Emerging Markets Asiens als attraktive Investmentregion, wie die aktuelle Studie "From West to East Gauging institutional investor attitudes to Asia" von Economist Intelligence Unit und Fidelity zeigt.
Besonders die großen Schwellenländer stehen im Fokus der Investoren, 58 % der Befragten wollen ihre Allokationen in China und 47 % in Indien im nächsten Jahr erhöhen. Die entwickelten Märkte der Asien-Pazifik-Region, wie Australien und Japan, finden vor allem bei asiatischen und langfristig ausgerichteten Anlegern Anklang, während kurzfristige Investoren einen klaren Fokus auf die Schwellenländer legen. Als Gründe für die Attraktivität der Region nannten 58 % die starken makroökonomischen Fundamentaldaten, 50 % das langfristige Potential der asiatischen Märkte.
Quelle: Economist Intelligence Unit
Bevorzugte Anlageform in die Schwellenländer Asiens sind Aktien. 63 % der Studienteilnehmer planen hier eine Erhöhung der Allokation. In den Asset-Klassen Bonds, Currency, Real Estate und Alternatives liegt der Anteil der Investoren, die ihre Allokationen erhöhen wollen, zwischen 25 % und 35 %. Mit 18 % bei Government Bonds und 12 % bei Real Estate gibt es zudem nur zwei Asset-Klassen, in denen ein signifikanter Anteil der Investoren ihre Allokationen verringern möchte. Gleichzeitig sind die Investoren sehr risikobewusst. Die Mehrheit sieht über alle Asset-Klassen hinweg ein höheres Risiko in den asiatischen Märkten.
Quelle: Economist Intelligence Unit
Als größte Risikofaktoren werden die politische Stabilität von 33 %, die mangelnde Expertise der eigenen Institution mit 32 % und mangelnde Transparenz von 30 % genannt. Die langfristigen Wachstumsperspektiven ließen die Risiken jedoch tolerierbar erscheinen, so die Studie.
Die Studie kann über untenstehenden Link direkt von EIU bezogen werden.