Institutionelle Nachfrage treibt indirekte Immobilieninvestments in Deutschland
Mehr als 19 Mrd. Euro flossen 2015 in deutsche indirekte Immobilienvehikel. Dies zeigt eine Marktanalyse von Akselrod und Barkow Consulting, die Immobilienaktien und offene Immobilienfonds in Deutschland untersucht hat. Die Nettozuflüsse in den Sektor stiegen gegenüber dem Vorjahr demnach um 50 %. Besonders groß war der Anstieg im Bereich Listed Real Estate. 2015 flossen netto mehr als 3,6 Mrd. Euro in börsengelistete Strukturen, 2,7 Mrd. Euro mehr als 2014. Auch offene Spezial-AIFs zogen wesentlich mehr Kapital an als noch im Vorjahr. 8,6 Mrd. Euro betrugen hier die Nettoinvestitionen durch institutionelle Investoren - 27 % mehr als 2014. Davon entfielen 3,1 Mrd. Euro auf das besonders starke vierte Quartal. 
Quelle: Barkow Consulting
Offene Publikums-AIFs hatten mit Zuflüssen von 3,6 Mrd. Euro ebenfalls ein starkes Jahr und zogen fast viermal so viel Kapital an wie 2014. Das Segment setzt seine Erholung fort, bleibt aber noch unter dem Vorkrisendurchschnitt von 15 Mrd. Euro pro Jahr. Listed Real Estate markierte vor allem im ersten Halbjahr starke Nettoinvestitionen, während die zweite Jahreshälfte von M&A-Aktivitäten der großen Player dominiert wurde und zu einem zurückhaltenden Neugeschäft führte.
Quelle: Barkow Consulting
Absolut Research analysiert Listed Real Estate und offene Immobilien-AIFs in den Absolut|rankings monatlich in der Kategorie Real Estate. Insgesamt umfassen die Absolut|rankings mehr als 12.000 institutionelle Publikumsfonds und ETFs, aufgeteilt in 25 Asset-Klassen und Marktsegmente und mehr als 100 Universen.