05.09.2013 | Studie

Institutionelle Investoren setzten auf nachhaltiges Vermögensmanagement

Eine im Auftrag der Union Investment durchgeführte Umfrage bei institutionellen Investoren bezüglich nachhaltiger, vermögensverwaltender Lösungen identifiziert Renten und Immobilien als Anlageformen mit den höchsten Volumina.


Quelle: Union Investment

Knapp die Hälfte der 201 befragten institutionellen Investoren, die zu einem Drittel aus Kreditinstituten und zu je knapp einem Fünftel aus Versicherungen, Großunternehmen und Stiftungen bestehen, berücksichtigt Nachhaltigkeitskriterien bei ihren Anlageentscheidungen. Bei der Betrachtung der Kriterien, die für die Definition von Nachhaltigkeit maßgeblich sind, dominieren ökonomische bzw. soziale Kriterien, während Corporate-Governance-Kriterien eher weniger wichtig erscheinen. Dabei sind für nahezu alle Unternehmen die eigenen Werte das bedeutendste Motiv für die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien, während eine Verbesserung des Images nur bei Kreditinstituten, Versicherern und Großunternehmen relevant erscheint. Für Stiftungen steht die Optimierung des Risikomanagements von der Priorität her an zweiter Stelle, für die anderen institutionellen Investoren hat dies eine nachrangige Bedeutung und rangiert eher im Mittelfeld.


Quelle: Union Investment

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