Institutionelle Investoren setzen auf Spezial- und Immobilienfonds
Unter institutionellen Investoren besteht ein positiver Trend zu Spezialfonds, wie eine aktuelle Studie von Kommalpha und Telos unter 150 Institutionen zeigt. Dieser Trend zeige sich vor allem bei Unternehmen, Stiftungen und Banken. 37% der Studienteilnehmer gab an, 2010 ein neues Mandat aufgeben zu wollen. Besonders Absolute-Return-Investments stehen derzeit im Interesse der Investoren, 59% der Mandate sollen sich auf derartige Strategien beziehen. Interessanterweise werden Strategien in Aktien und Anleihen immer noch zu großen Teilen durch aktive Manager durchgeführt.
Quelle: Kommalpha
Trotz des Disputs um den aktuellen Gesetzentwurf zu offenen Immobilienfonds und den hohen Wertverlusten einiger Fonds setzen Investoren weiterhin auf Immobilien-Investments, berichtet eine zweite Studie von Kommalpha unter 97 institutionellen Anlegern. So gaben 78% der Befragten an, dass ihr Immobilien-Exposure steigen oder gleich hoch bleiben wird, während nur 7,5% eine Reduktion planen. Die am häufigsten gewählte Produktlösung stellen offene Immobilienfonds dar, die 42,2% der Investoren nutzen, gefolgt von Direktanlagen mit 23,3%. Immobilienaktien nutzen derzeit nur 1,5%.
Die Performance des Investments ist dabei für 62,5% der Anleger das maßgebliche Entscheidungskriterium, gefolgt von den Kosten und dem Risikomanagement, wie 43,8% bzw. 38,5% angaben. Bei der Frage nach der Nachhaltigkeit von Immobilien-Investments gaben rund 60% an, dass dieser Aspekt für sie wenig oder keine Rolle spiele, über 80% erwarten jedoch eine Zunahme der Bedeutung dieses Kriteriums.
Quelle: Kommalpha