05.08.2010 | Studie

Institutionelle Investoren sehen sich selbst sehr risikobewusst

Institutionelle Investoren schätzen sich selbst als risikoavers ein, wie eine aktuelle Studie der Schleus Marktforschung im Auftrag von Aquila Capital zeigt. Für die Studie wurden die Einschätzungen von 204 Institutionen erhoben. Demnach liegt der Anteil derjenigen Investoren, die sich selbst als risikoavers bzw. besonders risikoavers einschätzen bei 73 %. Dies gilt insbesondere für Versicherungen, Stiftungen und Banken, bei denen rund 80 % ihr Anlageverhalten risikoavers einschätzen. Bei Pensionskassen und Unternehmen liegt der Anteil mit 65 % bzw. 54 % vergleichsweise niedrig.


Quelle: Aquila Capital

69 % der Befragten gab an, eine Verlustobergrenze einhalten zu müssen. Bei 41 % liegt diese unter 5 %. Bei Betrachtung der Investorengruppen scheinen Kirchen und Stiftungen besonders risikoavers zu sein, hier haben nur 20 % keine Verlustgrenzen, nur 17 % eine Grenze größer als 5 %. Bei Versicherungen, Banken, Unternehmen und Pensionskassen liegt die Verlusttoleranz deutlich höher.
Aufgrund der Risikoaversion ist die Zielrendite relativ niedrig. Bei 74 % liegt diese unter 5 %. Unternehmen und Pensionskassen stellen mit 42 % bzw. 38 % die größten Gruppen, die eine hohe Zielrendite verfolgen. Gering fällt diese bei Kreditinstituten aus.


Quelle: Aquila Capital

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