13.07.2011 | Studie

Institutionelle Investoren investieren in Infrastruktur

Infrastrukturinvestments wird von institutionellen Investoren eine hohe Bedeutung beigemessen, wie eine von Kommalpha unter 121 Institutionen durchgeführte Studie ergab. Demnach hat Infrastruktur für drei Viertel der Investoren bereits den Status einer eigenen Asset-Klasse, für die 87 % von guten bis sehr guten Renditen ausgeht. Bei der Risikoeinschätzung gaben 41 % gering und 59 % hoch an.


Quelle: Kommalpha

Allerdings sind bisher nur 29 % in Infrastruktur investiert, weitere 21 % planen ein Investment. Der Anteil am Portfolio der investierten Institutionen beträgt bei 74 % bis zu 5 %. Als wichtigste Gründe für ein Investment in Infrastruktur werden Diversifikation und Stabilität der Cash Flows an erster Stelle genannt, als attraktivste Anlagesegmente die Sektoren Energie, Transport und Verkehr.


Quelle: Kommalpha

Als bevorzugte Investmentregion gilt Westeuropa, obwohl die Befragten den Schwellenländern, insbesondere Indien, China und Brasilien, die größten Wachstumsaussichten voraussagen.
Bei den Durchführungswegen zeigt sich mit 51 % für Beteiligungen und geschlossenen Fonds sowie 44 % für Private Equity die meiste Zustimmung für direkte Investments, wohingegen nur 33 % Aktien von Infrastrukturunternehmen als attraktiv ansehen.

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