26.01.2011 | Studie

Institutionelle Investoren in Deutschland mit wachsendem Interesse an Infrastruktur

Institutionelle Investoren zeigen vermehrt Interesse an ungelisteten Infrastrukturinvestitionen, ergab eine im Dezember erschienene Studie von Fleischhauer, Hoyer & Partner unter institutionellen Investoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. 33 % der Befragten sind bereits investiert und 56 % haben konkrete Investitionspläne innerhalb der nächsten 24 Monate. Mit 78 % bevorzugen die meisten Investoren Einzelfonds, davon 83 % diversifizierte Einzelfonds. Dachfonds werden von 33 % der Studienteilnehmer genutzt. In der Asset Allocation haben 32 % der Investoren eine eigene Infrastrukturquote, 26 % schlagen diese Investments der Private-Equity-Allokation zu.


Quelle: Fleischhauer, Hoyer & Partner

Investitionsschwerpunkte liegen mit 44 % auf Brownfield-, 41 % auf Value-Added- und 33 % auf diversifizierten Strategien. Regionaler Fokus ist bei den meisten Investitionen Europa mit 63 % Nennungen, gefolgt von diversifiziert mit 41 % Nennungen. Vorteile werden vor allem in laufenden und stabilen Cash Flows, Diversifikation und Inflationsschutz gesehen. Am häufigsten genannte Hürden sind Fehlender Track Record, fehlendes Know How und dementsprechend Schwierigkeiten bei der Managerselektion.


Quelle: Fleischhauer, Hoyer & Partner

Insgesamt gelten Infrastrukturinvestments unter den Investoren jedoch als vielversprechend, 93 % gehen von einer dauerhaften Etablierung als eigene Asset-Klasse aus. Der durchschnittliche erwartete interne Zinsfuß liegt bei 9,3 %, der durchschnittliche Cash Yield bei 5,5 %.

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