Institutionelle Investoren erhöhen Allokation in nachhaltigen Investments
Institutionelle Investoren haben ihre Allokation in nachhaltigen Investments seit dem letzten Jahr erhöht, zeigen die Ergebnisse der von Union Investment veröffentlichten Studie "Nachhaltiges Vermögensmanagement institutioneller Anleger 2010". So stieg der Anteil der nachhaltigen Investments an der Asset Allocation je nach Investorengruppe zwischen 15 % und 192 %. Altersvorsorgeeinrichtungen und Pensionskassen sind dabei mit durchschnittlich 12,6 % Spitzenreiter, gefolgt von Versicherungen mit 5,9 %.
Quelle: Union Investment
Befragt wurden 1580 institutionelle Anleger im März und April 2010. Dabei wurde hinsichtlich der Anlegergruppen differenziert in Kreditinstitute (17 %), Versicherungen(20 %), Stiftungen/Kirchen (14 %), Altersversorger/Pensionskassen (13 %), Kapitalanlagegesellschaften (5 %), Großunternehmen (17 %) und Sonstige (14 %).
Deutlich zurückgegangen sind die Zahlen für die zukünftig geplanten Investments. Als die wichtigsten Gründe für nachhaltige Investments wurden wie im Vorjahr die Verbesserung des Risikomanagements (74,0 %), die Verbesserung des Images (73,9 %) und Marketingaspekte (72,1 %) genannt. Rückläufig waren hingegen die höheren Renditeerwartungen, die nur noch 40,6 % der Befragten nannten, nach 50,0 % im Vorjahr. Betrachtet man die einzelnen Investorengruppen, so interessieren sich Pensionskassen und Versicherungen eher für die positiven Effekte auf das Risikomanagement sowie für den Ausbau ihrer Kundenbeziehung, während für Großunternehmen und Asset Manager eher die Imagepflege und Marketingaspekte im Vordergrund stehen.
Quelle: Union Investment
Steigendes Interesse besteht an nachhaltigen Immobilien-Investments innerhalb der nächsten drei Jahre. Asset Manager, Versicherungen und Pensionskassen zeigen besonders hohes Interesse an dieser Anlageform.