Institutionelle Investoren bauen Renten und Alternative Investments aus
Eine Umfrage der Feri Euro Rating Services unter 128 institutionellen Investoren mit einem Gesamtvermögen von 750 Mrd. Euro Assets under Management zeigt, dass institutionelle Investoren in 2009 ihre Renten- und Alternatives-Quote ausgebaut haben. So stieg der Rentenanteil zwischen 2007 und 2009 von 67,6% auf 79,8%, der Anteil der Alternatives (Hedgefonds, Private Equity, Rohstoffe und Währungen) am Gesamtportfolio von 1,5% auf 1,9% und soll weiterhin bis 2012 auf 2,5% steigen.
Quelle: Feri Euro Rating Services
Im Zuge der im Dezember durchgeführten Studie gaben die Investoren zudem an, künftig verstärkt in Asset-Management-Boutiquen und Master-KAG-Strukturen investieren zu wollen, da von den Managern aufgrund der Spezialsierung und Flexibilität eine bessere Performance erwartet werde. Die Investoren gehen davon aus, dass diese den etablierten Anbietern Marktanteile streitig machen werden, da etwa 30% der Befragten als Konsequenz der Krise einen Austausch der Asset Manager vornehmen wollen. Weitere Einsichten gibt es bezüglich des Risiko-Managements und der Rentenquote. Hier wollen 57% der Investoren das hausinterne Risikomanagement überarbeiten und 45% die Rentenquote erhöhen.
Neben generellen Markttrends wird auch die Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen Studienteilnehmer analysiert. Interessenten können die Studie bei Feri im Rahmen eines umfassenden Consulting-Paketes erwerben.