Institutionelle Investoren auf der Suche nach regelmäßigen Erträgen
In einer aktuellen Studie hat Fidelity institutionelle Investoren zu ihrer Asset Allocation befragt. 75 % der europäischen sowie 65 % der asiatischen Institutionen beklagen einen Rückgang der Erträge. Die europäischen Investoren gaben eine benötigte Rendite von 4,2 %, gegenüber einer aktuellen von 3,4 % an. Bei den asiatischen Investoren fiel die Diskrepanz mit 5,2 % zu 5,0 % etwas geringer aus.
Als Alternativen zu dem "sicheren Hafen" Staatsanleihen gelten derzeit vor allem Corporate Bonds, Investment-Grade Emerging Markets Bonds, High-Yield-Anleihen und Dividendenaktien. Auch Infrastrukturinvestitionen und Immobilien geraten aufgrund relativ stetiger Zahlungsströme in letzter Zeit verstärkt in den Fokus der Anleger.
Quelle: Fidelity
Nehmen Investoren innerhalb des Credit-Universums höhere Risiken in Kauf, beispielsweise durch Erhöhung der Duration, steigt gleichzeitig auch die Konzentration der Risiken an. Laut Fidelity sind die Auswirkungen auf das Finanzsystem ungewiss. Besser wäre die Nutzung eines aktiv gemanagten Multi-Asset-Ansatzes, mit einem Fokus auf einkommensgenerierende Asset-Klassen und absolutem Risiko auf Portfolioebene. Neben Credits sind bieten sich dafür Aktien von Unternehmen mit nachhaltigem Wachstum und Dividenden sowie Immobilien an.
Quelle: Fidelity