14.01.2015 | Märkte

Institutionelle Beteiligungen an Erneuerbaren Energieprojekten nehmen zu

Institutionelle Anleger investieren eher direkt in Infrastrukturanlagen statt in Fondsbeteiligungen, zeigt eine Marktanalyse von Preqin Ende Oktober. Die Anzahl der Transaktionen mit direkter institutioneller Beteiligung stieg zwischen 2008 und 2012 von 43 auf 99. Insgesamt ist die Entwicklung in diesem Segment aber eher stagniert. Im vergangenen Jahr war ein leichter Rückgang der Deal-Anzahl zu beobachten, wie auch für 2015 ein leichter Rückgang erwartet wird. Das investierte Volumen erreichte im Jahr 2012 mit 38 Mrd. US-Dollar einen Höchstwert. Für 2015 werden Investments in Höhe von knapp 20 Mrd. US-Dollar mit direkter institutioneller Beteiligung erwartet. Mit sieben abgeschlossenen Geschäften seit 2012 ist MEAG Munich Ergo Asset Management, den Auswertungen von Preqin zufolge, weltweit führend unter institutionellen Investoren.


Quelle: Preqin

Schleppend entwickelt sich der Markt für Fondsbeteiligungen an Erneuerbaren Energieprojekten. 2010 lag das aufgenommene Kapital bei 1,6 Mrd. US-Dollar, im vergangenen Jahr erreichte der Wert 2,6 Mrd. US-Dollar. Für 2015 rechnet der Report mit 1,4 Mrd. US-Dollar. Über alle Investoren und Beteiligungsformen flossen in 2014 fast 100 Mrd. US-Dollar in Erneuerbare Energieprojekte, zeigen die Schätzungen von Preqin. Für dieses Jahr werden rund 70 Mrd. US-Dollar erwartet.


Quelle: Preqin

Weltweit entfällt jede zweite Transaktion auf das Segment Windenergie. Der Bereich Solar und Photovoltaik kommt auf einen Anteil von 38 Prozent. Projekte für Biomasse, Geothermie und Wasserkraft sind unverändert Nischensegmente. Die regionale Analyse zeigt, dass europäische Projekte mit 50 Prozent der Deals an der Spitze stehen. Auf Nordamerika entfallen 31 Prozent. Asien kommt auf einen Anteil von 10 Prozent.

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