Institutionelle Anleger setzen auf Smart Beta
Fast jeder zweite institutionelle Anleger ist bereits in Smart-Beta-Strategien investiert, stellt State Street Global Advisors in einer Umfrage fest, die Ende Februar erschienen ist. Demnach haben 42 % der weltweit Befragten einen Teil ihres Portfolios in Smart-Beta-Produkten angelegt, weitere 24 % planen dies in der Zukunft zu tun. Dabei geht die Entscheidung für Smart-Beta-Strategien häufig zulasten von aktiven Management-Mandaten. Investoren sind dreimal so stark geneigt, für eine Anlage in Smart Beta, Kapital aus dem aktiv statt aus dem passiv verwalteten Bereich ihres Portfolios umzuschichten. Eine Reihe der Befragten gab an, die Ziele aktiven Managements mit passiven Smart-Beta-Ansätzen zuverlässiger und günstiger zu erreichen.
Quelle: State Street Global Advisors
Zu den beliebtesten Strategien zählen dabei Low Volatility und Low Valuation. 39 % derer, die weiterentwickelte Beta-Strategien nutzen, sind in eine oder beide Strategien investiert. Insbesondere europäische Investoren bevorzugen Smart-Beta-Strategien für den Zugang zu schwankungsarmen Marktsegmenten. Der Zugang zu Momentum, Qualität oder kombinierten Faktorstrategien weckt zwar das Interesse der meisten Anleger, bei einem konkreten Investment ist der Großteil allerdings noch zurückhaltend. Die größten Hürden bei der Umsetzung sind oftmals ein fehlender Track Record und die Schwierigkeit der Performance-Evaluierung.
Quelle: State Street Global Advisors
An der Umfrage haben in Oktober und November 2013 mehr als 300 institutionelle Investoren aus Nordamerika und Europa teilgenommen.
Mit dem Thema Smart Beta im Aktienbereich befassen sich auch Christian Mosel von Bank J. Safra Sarasin und Andrea Nardon von Sarasin & Partners in der aktuellen Ausgabe 1|2014 des Absolut|report.