26.09.2019 | Studie

Institutionelle Anleger erwarten weiteres Wachstum des ETF-Marktes

Der Anteil von ETFs in den Portfolios Institutioneller Investoren ist in den vergangenen drei Jahren auf 30 % angestiegen, ein Plus von 8 Prozentpunkten. Auch für die Zukunft rechnen die Anleger mit einer weiteren Steigerung, zeigt eine Studie von JPMorgan. Besonders hoch ist der Optimismus in den USA. Wichtigste Gründe für den ETF-Einsatz sind Kostenkontrolle, Liquidität und einfacher Handel. Dabei sind ETFs im Wesentlichen ein passives Instrument, das langfristig eingesetzt wird – nur in den USA werden kurzfristige Investments bevorzugt. Befragt wurden 240 institutionelle Investoren weltweit.


Quelle: JPMorgan

Das Marktvolumen wird von 75 % der Befragten beim Handel berücksichtigt und ist damit das wichtigste Kriterium, gefolgt von Spreads (60 %). Demgegenüber stehen Liquiditätsengpässe in schwachen Marktphasen als größtes Risiko. Als positiv werden von den Investoren in erster Linie die geringen Kosten hervorgehoben. Angesichts des technologischen Fortschrittes wird mehrheitlich von einer weiteren Senkung der Gebühren ausgegangen. Weitere Vorteile sind die Flexibilität im Handel und die Transparenz der Bestände.


Quelle: JPMorgan

Thematische Fonds sind für Anleger vor allem interessant, wenn sie in Nischenmärkten investieren, einen simplen Ansatz verfolgen und das Ertragspotential langfristiger struktureller Trends ausschöpfen.

 

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