Institutionelle Anleger erhöhen Risiko
Institutionelle Investoren in Europa planen ihre Anlagen in Aktien, Private Equity und alternativen Strategien künftig zu erhöhen, stellen Evestment und CaseyQuirk in einer Umfrage Ende Februar fest. Hauptsorge der meisten Investoren ist demnach ein Umfeld steigender Zinsen, insbesondere Pensionsfonds und -kassen befassen sich mit diesem Thema. Die befragten europäischen Teilnehmer planen demzufolge ihre Aktienquote in den kommenden zwei Jahren um zwei Prozentpunkte und ihr Alternatives-Exposure um einen Prozentpunkt zu erhöhen. Der Bereich Fixed Income soll dagegen um drei Prozentpunkte reduziert werden.
Quelle: Evestment, CaseyQuirk
Im Bereich Alternatives werden Hedgefonds-Strategien und Private Equity sowie Rohstoff-Investments favorisiert. Während angelsächsische Anleger dem Segment Alternatives schon länger zugewandt sind, zeigt die Umfrage, dass auch immer mehr europäische Investoren ihre Allokationen in alternative Strategien und nicht-traditionelle Asset-Klassen steigern wollen. Das Thema Alternatives genießt demzufolge ebenso hohen Stellenwert wie eine Restrukturierung des Anleihenexposures. Auch international plant fast die Hälfte der befragten Anleger, das festverzinsliche Portfolio in diesem Jahr umzustrukturieren. Dabei steht vor allem die Reduzierung zinssensitiver Exposures im Vordergrund.
Quelle: Evestment, CaseyQuirk
An der Umfrage haben mehr als 200 Berater, Anleger und Intermediäre teilgenommen. Rund zwei Drittel der Studienteilnehmer stammen aus den USA, etwa 14 % aus Europa und Großbritannien.