Infrastructure Debt für institutionelle Investoren
Die UBS hat ein Whitepaper zu den Eigenschaften von Infrastructure Debt veröffentlicht. Der Anteil institutioneller Investoren hat sich in diesem Segment im Vergleich zu 2012 zwar verdoppelt, ist mit 1,1 % am verwalteten Vermögen aber weiterhin gering. Die größten Kreditgeber sind aktuell noch Banken (ca. 90%).
Infrastructure Debt kann Investoren einige Vorteile bieten, wie bspw. geringere Risiken im Vergleich zu Corporate Debt. So liegt die erwartete Ausfallquote bei BBB gerateten Unternehmensanleihen (10 Jahre) doppelt so hoch. Weitere Vorteile bieten die Duration und die damit verbundenen Prämien. 
Quelle: UBS
Aufgrund der defensiven und antizyklischen Eigenschaften kann bei Infrastructure Debt im Vergleich zu Corporate Debt ein stabilerer Cashflow erwartet werden, was aus dem besseren EBITDA-Profil von Infrastructure abgeleitet wird. Außerdem zeigte Infrastructure Debt (BBB-Rating) innerhalb eines fünfjährigen Zeitraums weniger Rating-Abwertungen. 
Quelle: UBS
Auf der Risikoseite müssen u.a. regulatorische und Länderrisiken, Ausfallrisiken, Einnahmerisiken und operationelle Risiken berücksichtigt werden. Angesichts des relativ langfristigen Anlagehorizontes wird u.a. empfohlen, auch ESG-Aspekte in die Investmententscheidung einzubeziehen. Hierdurch können nicht nur Risiken minimiert sondern auch höhere Erträge erzielt werden.
Das komplette Spektrum von Infrastruktur und Immobilien deckt der im September 2017 erschienene Absolut|spezial Real Assets ab. Diese Sonderpublikation enthält u.a. Beiträge zu Spezial-Immobilienfonds, Investments in Energieinfrastruktur, Bewertung von Infrastrukturinvestments sowie rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen.
Absolut Research analysiert institutionelle Publikumsfonds mit Fokus auf Infrastruktur jeden Monat in der Publikation Absolut|ranking Listed Infrastructure & Private Equity. Insgesamt umfassen die Absolut|rankings mehr als 11.000 institutionelle Publikumsfonds und ETFs, aufgeteilt in 27 Asset-Klassen und Marktsegmente und mehr als 110 Universen.