14.06.2011 | Studie

Inflation ist größte Sorge von Pensionseinrichtungen

Inflation ist derzeit eine der größten Sorgen von europäischen Pensionseinrichtungen, berichtet die im Mai erschienene "Asset Allocation Survey - European Institutional Marketplace" von Mercer, für die mehr als 1.000 Defined Benefit Plans zu ihrer Asset Allocation befragt wurden. 80 % gaben an, die Inflationssorgen seien gegenüber dem Vorjahr gestiegen, was auf die hohe Staatsverschuldung in der Euro-Zone und dementsprechende Anreize für eine lockere Geldpolitik zurückgehe. Dementsprechend hat ein Teil der Pensionseinrichtungen bereits mit einer Ausweitung von Investments, die vor Inflation schützen, begonnen, bspw. über Inflation-Linked Bonds.


Quelle: Mercer

Die Trends in der Asset Allocation zeigen zudem eine Verringerung der Investitionen in Aktien. Aktienexposure wird zunehmend in Emerging Markets aufgebaut. Um trotzdem Renditen zur Deckung der Verpflichtungen zu erzielen, investieren die Pensionseinrichtungen laut Mercer verstärkt entlang des gesamten Kreditspektrums, bspw. in Corporate Bonds, High Yield und Emerging Market Debt.
Weniger gefragt sind hingegen Investments in Alternatve Investments. So sind in Kontinentaleuropa weit unter 20 % der Institutionen in Hedgefonds oder Private Equity investiert, nur 7,5 % in Rohstoffen.


Quelle: Mercer

Abonnenten von Absolut Research können weiterführende Informationen hier herunterladen:
zurück