Abnehmende Risikoneigung bei Immobilieninvestoren
Das geplante Investitionsvolumen im Sektor Immobilien liegt laut CBRE im Jahr 2016 bei 1,16 Billionen USD. 2015 sind die globalen Immobilieninvestments in Lokalwährung weiter um 12 % angestiegen. Für 2016 planen 82 % der Investoren keine Veränderung oder eine Ausweitung ihrer Immobilienanlagen. Im Vergleich zum Vorjahr erwarten vor allem europäische Investoren einen Anstieg ihrer Aktivitäten um 20 %. In der Studie „Investors Intentions Survey 2016“ wurden 1.255 Investoren zu ihren voraussichtlichen Anlagen Im Immobilienbereich befragt.
Quelle: CBRE
Die befragten Investoren bewegen sich auch 2016 bevorzugt in ihrem Heimatmarkt. Bei internationalen Investments, die derzeit von 36 % der Befragten geplant sind, werden vor allem Anlagen aus den Nachbarregionen ausgewählt. Bei den Sektoren liegt der Fokus weiterhin auf Bürogebäuden. Auch Einzelhandelsobjekte und Mehrfamilienhäuser haben mit jeweils 5 % deutlich an Attraktivität gewonnen. EMEA-Investoren interessieren sich dabei vor allem für Bürogebäude und Einzelhandelsobjekte. Als Anlagevehikel wollen EMEA-Investoren verstärkt Fonds auswählen. Insgesamt besteht ein großes Interesse an direkten Anlagen, beispielsweise in Form von Joint Ventures. Der Hauptgrund für Investitionen in Immobilien ist für 37 % der Befragten die erwartete Rendite. Die Diversifikation des Portfolios spielt dabei nur für 11 % eine Rolle. Die Risikotoleranz wird laut der Befragung in 2016 sinken. So steigt die Nachfrage nach Core Assets um 7 % an und nimmt bei Secondary Assets leicht ab. 
Quelle: CBRE
50 % der Investoren befürchten, dass die derzeitige Entwicklung der globalen und regionalen Wirtschaft einen negativen Einfluss auf die Performance haben wird. Politische Instabilitäten verunsichern dabei nur 5 % der Investoren.
Auf Grundlage der Ergebnisse gehen die Autoren davon aus, dass die Nachfrage in 2016 nach Immobilieninvestments zwar steigen wird, die Investoren aber konservativere Entscheidungen treffen werden.
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