Immobilieninvestments in europäische Schwellenländer
Die britische Immobilienberatungsgesellschaft DTZ hat die Ergebnisse einer im zweiten Quartal durchgeführten Umfrage zu Immobilieninvestments in Osteuropa (Central and Eastern Europe, CEE) veröffentlicht. Demnach liegt der Fokus der Investoren besonders auf Polen und Tschechien. Viele Investoren wollen ihr Immobilienportfolio in den kommenden 12 Monaten vergrößern. Diese Entwicklung ist in fast allen untersuchten Ländern zu beobachten. Lediglich in der Slowakei werden die Immobilienportfolios eher stabil erwartet. Der Schwerpunkt liegt bei den meisten Befragten inzwischen im Retail-Bereich, der damit Bürogebäude abgelöst hat. Vor allem Polen und Tschechien dominieren die Nachfrage in diesen Bereichen. Mehr als ein Drittel der Investoren äußerten zudem ein größeres Interesse an alternativen Immobilien, wie beispielsweise Studentenwohnungen oder Immobilien aus dem Bereich Gesundheitswesen.
Quelle: DTZ
Die Risiken der Investments werden eher gering eingeschätzt. Hauptrisiken sind das Fehlen geeigneter Investmentmöglichkeiten sowie eine mögliche Überbewertung in Polen und das politische Risiko in Ungarn. Die meisten osteuropäischen Immobilieninvestoren bevorzugen kleine bis mittlere Transaktionen. Fast zwei Drittel planen Transaktionen, die ein Volumen von 50 Mio. Euro nicht übersteigen. Dies ist jedoch vor allem auf die geringe Verfügbarkeit großer Deals in der Region zurückzuführen. 
Quelle: DTZ
Generell gehen die meisten Investoren von Wertsteigerungen ihrer Portfolios aus. Knapp drei Viertel denken, dass sich der Wert ihrer Immobilien im nächsten Jahr erhöhen wird. Nur 3 % der Befragten gaben an, mit einer Wertminderung zu rechnen. Die Mietrenditen werden aufgrund der gestiegenen Preise wahrscheinlich weiter sinken.
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