IMF sieht Weltmärkte auf Erholungskurs
Die Weltwirtschaft befindet sich auf dem Weg der wirtschaftlichen Erholung. Das Sorgenkind bleibt allerdings Europa, das aufgrund schleppender Nachfrage und der schwelenden Schuldenkrise ins Hintertreffen zu geraten droht. Dies berichtet der IMF in der Frühjahrsausgabe des "World Economic Outlook". Das globale BIP wird demnach in diesem Jahr um 3,25% und 2014 um voraussichtlich 4% wachsen. In den USA ziehen die private Nachfrage und der Immobilienmarkt wieder an, die Haushaltskürzungen reduzieren jedoch die Geschwindigkeit der wirtschaftlichen Erholung. Europas Sorgenkind sind weiterhin die Peripheriestaaten. Zwar haben die Banken sich schrittweise wieder erholt, bisher kommt die Ausweitung der Geldpolitik aufgrund ihrer weiterhin instabilen Gesamtsituation jedoch noch nicht in der Realwirtschaft an. Für die Industrienationen wird das Wachstum daher nur auf knapp "% beziffert. Treiber des globalen Wirtschaftswachstums bleiben die Schwellenländer.
Quelle: IMF
Die größten Risiken liegen nach Ansicht des IMF weiterhin in der Euro-Zone. Die Ausgabenkürzungen gepaart mit den hohen Verschuldungsquoten bergen weiterhin Potential für eine Rezession. Dies könnte den Refinanzierungsbedarf und -druck auf die Peripheriestaaten erhöhen, mit drohenden Spillover-Effekten auf den Norden Europas und die Weltwirtschaft. Auch nicht alle Schwellenländer sind vom Wachstumserfolg gesegnet. Nordafrika und der mittlere Osten leiden stark unter der fragilen politischen Situation. In Südamerika wiederum sind hohe Inflationsraten und Druck auf die Landeswährungen zu beobachten.
Quelle: IMF