Herausforderungen für Private-Equity-Investoren bei Co-Investments
Coller Capital hat in der Dezember-Ausgabe seines Private Equity Barometers den Fokus auf die Erfahrungen institutioneller Investoren als Limited Partner in Private-Equity-Fonds mit Co-Investments gelegt. Als Co-Investments werden gemeinsam mit einem General Partner durchgeführte Direktinvestments bezeichnet. 84 % der befragten Limited Partner sind der Meinung, dass ihnen Fähigkeiten, Ressourcen und Prozesse für das erfolgreiche Abschließen von Co-Investments fehlen. Demnach ist es selten möglich, den von den Fondsmanagern (General Partners) auferlegten zeitlichen Rahmen einzuhalten, wie 71 % der LPs angeben. Ein begrenztes Verständnis der Performancetreiber von Co-Investments und Probleme bei der Anwerbung von Personal mit den notwendigen Fähigkeiten werden als weitere Hindernisse angegeben. 
Quelle: Coller Capital
Dennoch sehen die Autoren der Studie insbesondere im deutschen Markt einen anhaltenden Trend zu direkten Beteiligungen und Co-Investments auf Investorenseite. Mehr als ein Drittel der Investoren planen in den nächsten zwei bis drei Jahren die Einstellung von Investment-Spezialisten mit Kompetenzen und Erfahrung in diesem Bereich. Allerdings gehen nur 8 % der Befragten davon aus, dass Direktbeteiligungen gemischte Fonds gänzlich aus ihren Portfolios verdrängen werden. 
Quelle: Coller Capital
An der Umfrage haben 114 Private-Equity-Investoren aus Europa, Nordamerika und der Region Asien-Pazifik teilgenommen.
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