01.10.2013 | Studie

Herausforderungen für die Private-Equity-Branche

Private Equity gewinnt bei institutionellen Investoren zunehmend an Bedeutung. Das ergibt eine aktuelle Umfrage von SEI, für die neben Investoren auch Fondsmanager und Consultants befragt wurden. Auch wenn die Private-Equity-Branche von der Entwicklung Mitte der 2000er Jahre noch entfernt ist, spielen Allokationen in den Portfolios institutioneller Investoren eine zunehmend große Rolle. 36 % der Umfrageteilnehmer gaben an, ihr Private-Equity-Exposure zu erhöhen, gegenüber noch 26 % im Jahr 2011. Dabei stehen mittlerweile Renditechancen für institutionelle Investoren an oberster Stelle, während der Diversifikationseffekt und die Korrelation zu anderen Asset-Klassen eine nachrangige Bedeutung aufweisen. Die Bedeutung der Performance hat sich damit im Vergleich zu 2009 und 2011 deutlich erhöht.  


Quelle: SEI

Auf Seiten der Fondsmanager dagegen stellen sich die Schwierigkeit qualitativ hochwertige Investitionen zu finden und das Zögern der Investoren als größte Herausforderungen innerhalb der nächsten 12 bis 18 Monaten dar. Zudem spielen die geopolitische und ökonomische Unsicherheit sowie ungünstige Exit-Bedingungen eine große Rolle.  Neue regulatorische Maßnahmen und Steuererhöhungen auf Zinserträge haben für die befragten Fondsmanager dagegen nur eine nachrangige Bedeutung. Weiterhin sind die Höhe der Management-Fees und die Transparenz des Berichtswesens entscheidende Faktoren für Private-Equity-Allokationen.


Quelle: SEI

An dieser Studie nahmen insgesamt 654 Unternehmen teil, rund 50 % aus den USA und knapp 30 % aus Europa und Großbritannien. Drei Viertel der Befragten sind Investment Manager, institutionelle Investoren stellen rund 16 % der Umfrageteilnehmer dar.

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