22.04.2024 | Märkte

Globale Verschiebungen bei Börsengängen

Die Regionen Nordamerika und EMEIA (Europa, Naher Osten, Indien und Afrika) erleben eine robuste Wiederbelebung der IPO-Aktivitäten, zeigt eine Analyse von EY. Im Gegensatz dazu ist der asiatisch-pazifische Markt durch einen signifikanten Abschwung gekennzeichnet, insbesondere in Festlandchina und Hongkong, wo ungünstige Marktbedingungen die Aktivitäten verlangsamt haben. Das Jahr 2024 begann mit einem deutlichen Zuwachs in Amerika, angetrieben durch einen Anstieg der IPO-Erlöse um 178 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Diese Steigerung wurde durch große Börsengänge getrieben, u.a. mehrerer grenzüberschreitender Notierungen, mit Schwerpunkt auf den Sektoren Technologie und Gesundheit.



Quelle: EY


EMEIA hat sich nicht nur erholt, sondern auch die weltweiten IPO-Erlöse angeführt, mit vier der zehn globalen Mega-IPOs. Der Erfolg der Region wird weitgehend von Indien angetrieben, das einen erheblichen Anstieg sowohl in der Anzahl als auch in der Größe der IPOs verzeichnet hat, was eine gesteigerte Markttätigkeit und das Vertrauen der Investoren widerspiegeln. Im Gegensatz dazu wurden die Aktivitäten der asiatisch-pazifischen Region durch reduzierte Liquidität und regulatorische Herausforderungen beeinträchtigt, insbesondere in China, wo eine vorübergehende Aussetzung von IPOs und strenge neue Vorschriften die Börsennotierungen eingeschränkt haben. Trotz dieser Herausforderungen hat Japan mit einer stabilen Anzahl von Geschäften, hauptsächlich im Technologiesektor, Widerstandsfähigkeit bewiesen.


Quelle: EY


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