Globale Märkte im September unter Druck
Inflations- und Rezessionssorgen haben die globalen Aktienmärkte im September erheblich belastet. Die Industrieländer gaben gemessen in US-Dollar -9,3 % ab, bei den Schwellenländern waren es -11,7 %, wobei insbesondere der chinesische Markt unter Druck stand (-14,6 %). Auf Sicht von 12 Monaten verzeichneten – mit Ausnahme Japans – alle analysierten Märkte einen deutlich zweistelligen Rückgang. Auch hier bildete China das Schlusslicht, wo zusätzlich zu den anderen Negativfaktoren noch die rigide Zero-Covid-Politik der KPCh und Turbulenzen am Immobilienmarkt hinzukamen.

Auch der Anleihenmarkt war im September kein sicherer Hafen für die Investoren, wobei die Verluste wesentlich geringer ausfielen als bei den Aktien. Während globale IG-Staatsanleihen -3,2 % nachgaben, verloren Unternehmensanleihen und das Hochzinssegment sowie Schwellenländeranleihen noch deutlicher.
Ein Segment, das vergleichsweise positiv abschnitt, waren Hedgefonds. Der Hedge Fund Research HFRX Global Hedge Fund Index ging um lediglich -1 % zurück, wobei Teilsegmente wie Macro Systematic Diversified CTA oder Market Neutral auch positive Renditen erzielen konnten. Dies zeigt, dass Diversifikation nur über Aktien und Anleihen für manche Marktumfelder nicht genügt, sondern die Integration weiterer, alternativer Asset-Klassen vorteilhaft sein kann.

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