Gesamtwirtschaftlicher Nutzen von Private Equity
In einem neuen Report stellt Adveq den Nutzen von Private-Equity-Investitionen für Wirtschaft, Unternehmen und Investoren in den Vordergrund. Zwar ist Private Equity verglichen mit anderen Asset-Klassen weniger liquide, insbesondere in turbulenten Zeiten ergeben sich dadurch aber große Renditechancen. Für institutionelle Investoren ist neben der Überrendite vor allem die niedrigere Volatilität gegenüber öffentlichen Märkten interessant. Ein Investment in den Euro Stoxx 50 vor zehn Jahren hat bis heute zu einer negativen Jahresrendite von rund -2 % bei einer annualisierten Volatilität von 25 % geführt.
Auf europäische Buyouts konzentrierte Private-Equity-Fonds dagegen haben im selben Zeitraum bei einer niedrigeren Volatilität von 23 % eine Jahresrendite von +12 % erwirtschaftet.
Quelle: Adveq
Über die Zeiträume von 5 und 15 Jahren zeigt sich ein ähnliches Bild. Darüber hinaus zeichnen sich Private-Equity-Investitionen gegenüber anderen alternativen Asset-Klassen durch ihren hohen realwirtschaftlichen Bezug aus. Für institutionelle Investoren mit einem langen Anlagehorizont eignet sich ein Exposure in Private Equity daher besonders.
Aus makroökonomischer Sicht attestiert der Report Private Equity eine insgesamt beschäftigungsfördernde Wirkung. Zudem leisten grenzüberschreitende Investitionen einen wichtigen Beitrag zur europäischen Marktintegration, etwa im Mittelstand. Die enge Schnittstelle zwischen Fonds und Unternehmen sorgt gerade bei jungen Unternehmen für einen effektiven Wissenstransfer u.a. bei der Professionalisierung des Unternehmens. Weiterhin kann dies den Anstoß geben ESG-Prinzipien frühzeitig zu implementieren.