28.03.2012 | Studie

Geringe Transparenz bei nachhaltigen Immobilien-Investments

Institutionelle Investoren zeigen ein verstärktes Interesse an nachhaltig orientierten und gemanagten Immobilien. Es mangelt jedoch häufig an Transparenz, Standards und Kennzahlen zur Beurteilung dieser Investments. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Folgestudie von Union Investment unter 167 Investoren in Deutschland, Frankreich und Großbritannien. 60 % der Befragten wollen verstärkt in nachhaltig ausgerichtete Immobilien investieren. Kriterien für die nachhaltige Ausrichtung sind vor allem Modernisierung und Sanierung bestehender Gebäude. Auch bei den neuen Projekten liegen "Green Builidings" bei den Investoren vorne.


Quelle: Union Investment

Zur Messung der nachhaltigen Ausrichtung werden von 83 % der Studienteilnehmer der Primärenergieverbrauch und von 67 % die Lebenszykluskosten verwendet. Abfall, Wasserverbrauch und Emissionen gelten für mehr als die Hälfte ebenfalls als wichtige Kennzahlen. Allerdings vermissen die Investoren noch einheitliche Standards und Kennzahlen. Zudem werden die Kriterien meist nur objektbezogen geliefert und nur selten mit Bezug auf Nutzung oder Gesamtportfolio.

Informationen zur Studie können direkt von Union Investment über Fabian Hellbusch - fabian.hellbusch@union-investment.de - bezogen werden.

Ein ausführlicher Artikel zum Thema „Nachhaltige Immobilieninvestments" wird im Absolut|report Ausgabe 2|2012 Ende April erscheinen.“

 

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