GDV: Versicherer erhöhen Fondsinvestments für Aktien und Immobilien
Anfang September hat der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) das statistische Jahrbuch für 2014 veröffentlicht. Der Kapitalbestand deutscher Versicherer ohne Pensionskassen und Pensionsfonds betrug Ende 2013 demzufolge 1.392 Mrd. Euro, ein Zuwachs von rund 38 Mrd. Euro. Unverändert bilden Anleihen und andere verzinsliche Anlagen den größten Posten in der Kapitalstruktur. 80,8 Prozent des Vermögens werden hier gehalten. Ein nennenswerter Anstieg war in der Aktienallokation zu beobachten, dessen Wert um über 10 Mrd. auf 49,4 Mrd. Euro wuchs. Der Anteil an den Kapitalanlagen erhöhte sich dabei von 2,9 auf 3,5 Prozent. Der Immobilienanteil stieg von 3,1 auf 3,3 Prozent.
Quelle: GDV
Die Gruppe der Erstversicherer reduzierte ihr Exposure in Pfandbriefen, was in Teilen auf die seit Jahren rückläufigen Umlaufvolumina deutscher Papieren zurückgeführt werden kann, wie auch der Absolut|report berichtete. Das frei werdende Kapital führte den Statistiken des GDV zufolge zu einer höheren Allokation in Anleihenfonds, Unternehmensanleihen und andere Rentenpapiere. Auch bei Aktieninvestments wurde vor allem die Allokation über externe Asset Manager erhöht. 2013 war ein Anstieg von 2,6 auf 3,2 Prozent der Kapitalanlagen zu beobachten, was einem Zuwachs von rund 8,4 Mrd. Euro entspricht.
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