20.09.2011 | Märkte

G20 und Edhec zur Volatilität bei Agrarrohstoffen

Anfang Juni erschien der Report "Price Volatility in Food and Agricultural Markets: Policy Responses", in dem die Vorschläge der G20 als Reaktion auf die hohe Volatilität der Nahrungsmittelpreise vorgestellt werden. Der Report schlägt auf der Seite der Regulierung sowohl weitergehende Transparenz und Durchdringung der Futures- und OTC-Märkte, als auch politische Maßnahmen wie Nahrungsmittelmanagement und Hilfsmaßnahmen vor.


Quelle: G20 Policy Report

Ende Juli veröffentlichte das Edhec Risk Institute ein Positionspapier zu dem G20-Papier. Darin nimmt die Autorin, wie auch einige Verfasser des G20-Reports, die Position ein, dass nur ein erfolgreiches Volatilitätsmanagement die Folgen hoher Nahrungsmittelpreise für den ärmsten Teil der Weltbevölkerung lösen könne. Es sei hingegen wenig erfolgversprechend, Volatilität durch Regulierung reduzieren oder gar beseitigen zu wollen. Im Gegensatz zur These des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy, dass Derivate und Indexinvestments die Ursache für die hohe Volatilität seien, spricht sich das Positionspapier für eine effizientere Nutzung dieser Instrumente aus.


Quelle: Edhec

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