Förder- und Entwicklungsbanken investieren in nachhaltige Energien
Förder- und Entwicklungsbanken, allen voran die KfW, engagieren sich in immer stärkerem Ausmaß in dem Segment der nachhaltigen Energien, zeigt eine Studie von Bloomberg New Energy Finance, die Trends und Entwicklungen in diesem Markt aufzeigt. Seit 2007 haben sich die Neuinvestitionen der Institute von 37 Mrd. auf 109 Mrd. US-Dollar nahezu verdreifacht, was einer jährlichen Wachstumsrate von 25 % entspricht. Insgesamt wurden so 425 Mrd. US-Dollar bereitgestellt, wovon der Löwenanteil in erneuerbare Energien floss, gefolgt von Investitionen in Energieeffizienz und den Netzausbau. Im Bereich der erneuerbaren Energien entfielen mit 16 % bzw. 12 % die größten Anteile auf Wasser- und Windkraft.
Quelle: Bloomberg New Energy Finance
Rund die Hälfte aller Investitionen erfolgte in Europa und weitere 30 % in Asien. Weitgehend außen vor blieb hingegen Nordamerika, was im Wesentlichen darauf zurückzuführen ist, dass das Konzept der Förder- und Entwicklungsbanken dort unüblich ist. Investitionen von Industrieländern in Entwicklungsländern blieben mit ca. 10 Mrd. US-Dollar praktisch unverändert. Dagegen legten die Investitionsströme innerhalb der Entwicklungsländer um 20 % auf 7,5 Mrd. US-Dollar zu. Für das laufende Jahr wird mit einem Wachstum der Neuinvestitionen in einer Größenordnung von 15 - 30 % gerechnet.
Quelle: Bloomberg New Energy Finance