08.01.2014 | Studie

Finanzkrise stärkt Private Equity

Eine Mehrheit von Investoren plant, den Anteil ihrer Private Equity Investments in den kommenden Monaten weiter auszubauen, zeigt eine Umfrage von Coller Capital unter 113 institutionellen Private-Equity-Investoren in Europa, Nordamerika und der Region Asien/Pazifik. 44 % der Befragten konstatieren, dass das Segment angesichts gestiegener Volatilitäten an den Märkten an Attraktivität gewonnen hat, während nur 12 % zu einem gegenteiligen Schluss kommen. Folgerichtig planen 37 %, ihre Allokation in Private Equity über das kommende Jahr zu erhöhen und nur 14 % wollen Positionen reduzieren. Damit zeigt sich die Branche hier deutlich optimistischer als bei Real-Estate- und Hedgefonds-Anlagen. Dies spiegelt sich auch in den Plänen vieler Unternehmen wider, ihre Private-Equity-Teams aufzustocken.


Quelle. Coller Capital

Die Renditeerwartungen haben sich nach Rückgängen in der Vergangenheit wieder stabilisiert. Aktuell kalkulieren 81 % der Befragten mit Renditen von über 11% und ein Viertel der Anleger sogar mit über 16 %. Insgesamt rechnen die Investoren mit einer Private-Equity-Prämie von 5 Prozentpunkten gegenüber börsennotierten Papieren. Dennoch sind unter dem Strich die Renditen seit dem Beginn der Finanzkrise rückläufig, was rund drei Viertel der Befragten auf strukturelle Änderungen zurückführen.


Quelle: Coller Capital

Private-Equity-Investments in Afrika kommen derzeit zwar für zwei von drei Investoren nicht in Frage, doch immerhin 24 % planen, in dieser Region binnen der kommenden Jahre einzusteigen bzw. ihre dort bestehenden Investments weiter auszubauen.

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