28.05.2008 | Umfrage

Feri empfiehlt Alternative Investments zur Diversifikation

Der Investment-Consultant Feri Institutional Advisors empfiehlt Anlegern, um deren Ergebnisse unabhängiger von hoch volatilen Marktphasen wie der aktuellen zu gestalten, eine breitere Diversifikation ihrer Anlagen. Die nicht ausreichende Diversifizierung der institutionellen Anleger ergibt sich aus einer von Feri Rating & Research GmbH in 2007 durchgeführten Studie. Feri befragte von Juli bis November 2007 leitende Vertreter von 220 institutionellen Anlegern aus Banken, Versicherungen, Altersvorsorgeeinrichtungen und Industrieunternehmen.

Demnach sind Rentenanlagen durchschnittlich noch mit einem Anteil von mehr als  zwei Dritteln an den Portfolios vertreten. Danach folgen Aktien mit gut elf Prozent, Liquidität und Geldmarktanlagen zusammen mit etwas mehr als fünf Prozent und Immobilien mit knapp 5 Prozent. Alternative Anlagen wie Private Equity, Hedgefonds und Rohstoffe sowie Währungen machen insgesamt nur ca. zwei Prozent aus.

Die Studie zeigt jedoch, dass die Investoren gerade diese Segmente verstärkt ausbauen wollen, während Rentenwerte reduziert werden sollen. Bei dem Ausbau der Alternativen Investments, wollen institutionelle Anlegern zunehmend externe Berater und Asset Manager beauftragen.

35% der Befragten sind bislang in Private Equity investiert. Weitere 30% bekunden ein grundsätzliches Interesse in Zukunft in diese Assetklasse zu investieren. Als große Vorteile bei Private-Equity-Investitionen gelten die Höhe der Renditen (66,8% der Befragten) sowie die geringe Korrelation zu Aktien und Renten (50%). Als Nachteile werden jedoch z.B. die Kosten sowie eine geringe Transparenz genannt.

Hedgefonds-Investitionen halten aktuell 23% der Befragten, weitere 26% möchten in Zukunft investieren. Auch bei dieser Anlageform nennen mehr als der Hälfte der Befragten die geringe Korrelation zu traditionellen Anlageklassen als Vorteil. Zudem wird von 41% eine Verbesserung der Chance-/Risiko-Relation angegeben. Als größter Nachteil wird, wie bei Private Equity, die geringe Transparenz genannt. Die große Mehrheit der Befragten (80% ) bevorzugen Anlagen in Dach-Hedgefonds gegenüber Single-Hedgefonds. Dabei gehen 80 % der Befragten davon aus, dass sich Hedgefonds als Assetklasse in den nächsten drei Jahren am deutschen Markt etablieren werden.

Ein entsprechendes Bild zeigt sich bei Rohstoffanlagen: Ein geringer Anteil der Befragten (24%) ist bereits investiert, jedoch besteht ein großes Interesse an einer zukünftigen Investition (47% der Befragten). Mehr als die Hälfte der Anleger bevorzugt ein Investment über Rohstofffonds.

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