09.07.2014 | Studie

Family Offices und Versicherer expandieren in Private Equity

Das Interesse institutioneller Anleger an Private-Equity-Investments steigt weiterhin an, wie Coller Capital in einer Umfrage im Juni festgestellt hat. 31 % der befragten Limited Partner geben an, ihr Exposure in den vergangenen zwei Jahren erhöht zu haben, 17 % haben ihre Zielallokation reduziert. Das mit Abstand größte Interesse kommt von Family Offices. Hier geben zwei Drittel der Befragten an, verstärkt in privates Beteiligungskapital zu investieren. Unter den Versicherern hat jeder Zweite sein Zielexposure in den letzten 24 Monaten erhöht. Dementsprechend hoch ist der Anteil unter Versicherern und Family Offices, aber auch unter Stiftungen, die derzeit unterhalb ihrer Zielquote investiert sind. Dies sei ein Indikator für rege Investitionstätigkeiten in den kommenden Monaten, schlussfolgert Coller Capital.


Quelle: Coller Capital

Mit der Performance zeigt sich der Großteil der Befragten zufrieden, heißt es in der Studie. Ein Viertel der Anleger konnten seit Auflage eine Nettojahresrendite von mindestens 16 % erzielen. Sieben von zehn Investoren erwirtschafteten eine Rendite von mehr als 11 %. Entsprechend positiv sehen viele Investoren den Ausblick für die Asset-Klasse. Dabei wird der Aspekt der Risikostreuung immer bedeutsamer. 84 % der Investoren planen in Zukunft keine weiteren Gelder bei General Partnern anzulegen, an dessen Seite sie bereits zwei oder mehr Fonds finanziert haben und stattdessen "First-Time-Fonds" zu zeichnen.


Quelle: Coller Capital

45 % der Umfrageteilnehmer stammen aus Europa, 41 % aus Nordamerika. Ein Viertel der Befragten verwaltet mehr als 50 Mrd. US-Dollar, 22 % verantworten ein Vermögen zwischen 1 und 5 Mrd. US-Dollar. Fast die Hälfte der Teilnehmer investiert seit über 20 Jahren in Private Equity.

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