EZB warnt vor Stabilitäts-Risiken durch Hedge-Fonds
Die Europäische Zentralbank hat vor zunehmenden Gefahren durch
Hedge-Fonds für die Stabilität der europäischen Finanzmärkte gewarnt.
Im aktuellen Finanz-Stabilitätsreport warnt die Zentralbank vor allem
vor den steigenden Risiken, die dadurch entstünden, dass immer mehr
Hedge-Fonds den gleichen Strategien folgten. Die EZB stufte die
aktuelle Gefahrenlage bei Hedge-Fonds mit "crowding" ein.
Dem Bericht zufolge sieht die EZB derzeit vor allem das
Fixed-Income-Segement als überhitzt an. Wenn es zu Störungen komme,
neigten alle Marktteilnehmer dazu, gleichzeitig aus einer Anlageart
aussteigen zu wollen. Das könne eine Krise auslösen.
Trotz dieser Risiken betont der neue Report auch die Vorteile von
Hedge-Fonds für die Finanzmärkte. So könnten die Hedge-Fonds dazu
beitragen, die Liquidität zu steigern und Marktineffizienzen
auszugleichen.
Auf globaler Ebene warnte die Zentralbank vor großen und wachsenden
Unausgeglichenheiten auf den Märkten, die mittelfristig die Stabilität
der Währungs- und anderer Finanzmärkte gefährden könnten.
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