23.03.2006 | 

Extrem-Risiken bei Hedgefonds-Investments? - Eine vergleichende Analyse

Die Risiken von Hedgefonds-Investments werden auch von professionellen Marktteilnehmern und nicht nur von der allgemeinen Öffentlichkeit höher eingeschätzt, als sie in Wirklichkeit sind. Das jedenfalls behaupten Prof. Peter Klein von der Simon-Fraser-Universität in Vancouver und Todd Brulhart von KCS Fund Strategies in ihrer Studie über die Extrem-Risiken von Hedgefonds.

Viele Hedgefonds-Studien der letzten Zeit verweisen auf das hohe Tail-Risiko von Hedgefonds und die somit ungünstige Renditeverteilung (negative Schiefe und hohe Kurtosis), was dazu führt, dass das Risiko von Hedgefonds mit der Standardabweichung (Volatilität) nicht korrekt beschrieben werden kann und höher liegt. Durch diese Analysen wird - so die Autoren -. der Eindruck erweckt, dass Hedgefonds-Investments auch in absoluten Zahlen doch risikoreicher sein könnten als z.B. Aktien-Investments.  Das Risiko von Hedgefonds ist jedoch signifikant geringer,  als das von US-Aktien. Die Autoren vergleichen dabei verschiedene Indizes und kommen zu dem Schluss, dass ein Investment in einen breit diversifizierten Hedgefonds-Index historisch gesehen weniger risikoreich ist als eine Anlage in einen populären amerikanischen Aktienindex, auch wenn man die ungünstigen Verteilungen der Renditen berücksichtigt.

Für ihre Untersuchung "Are Extreme Hedge Fund Returns Problematic?" haben die Autoren im letzten Jahr den  Alternative Investment Management Association (AIMA?Canada) Research Award erhalten.

Einen ausführlichen Artikel findet sich in der aktuellen Ausgabe des Absolut|report ab Seite 30.

 

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