23.08.2006 | 

Exit-Welle hält an

Der bereits im Jahr 2004 verzeichnete Anstieg an Exit-Transaktionen im Private Equity Markt hat sich im Jahr 2005 insbesondere in Europa fortgesetzt. Das ergab eine Studie der Schweizer SCM Strategic Capital Management AG.  Während europäische Distributionen mit einem Gesamtvolumen von 14.5 Milliarden Dollar im Vergleich zum Jahr 2004 um 32 Prozent anstiegen, stagnierten die USA mit einer lediglich geringen Aufwärtsbewebung von zwei Prozent auf dem bereits sehr hohen Distributionsniveau von 54.6 Milliarden US-Dollar. Global gesehen stiegen die Private Equity Distributionen im Jahresvergleich um insgesamt acht Prozent.

Den SCM-Daten zufolge zeigte Private Equity eine hohe Performance in Relation zu gelisteten Anlagen. Die Outperformance gegenüber dem Aktienmarkt lag 2005 bei 20 Prozent in den USA und bei 9 Prozent in Europa und wurde hauptsächlich durch den Buyout-Sektor getrieben.

Vorläufige Daten für das erste Quartal 2006 deuten darauf hin, dass der Aufschwung der Exits im Private Equity Markt weiter anhalten wird. Die Zahlen zeigen ein 12-prozentiges Wachstum der Gesamtanzahl der Exit Transaktionen im Vergleich zum ersten Quartal 2005.  Die SCM erwartet, dass sich der Anstieg von Rekapitalisierungen während der zweiten Jahreshälfte verlangsamen wird, da steigende Zinsen die Attraktivität von Debt Refinancings verringern werden. Da Rekapitalisierungen im europäischen Segment aktuell eine übergeordnete Rolle einnehmen, könnte ihr Rückgang sogar eine bremsende Wirkung auf die Entwicklung der Gesamtzahl der Exits im europäischen Buyout Segment haben.

 

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