Europäische Investoren planen Erhöhung der Aktienquote
Die Allianz hat eine Umfrage zur Risikoeinstellung unter 735 institutionellen Investoren weltweit durchgeführt. Die Ergebnisse des jährlichen Risk Monitors 2015 zeigen, dass institutionelle Investoren von einem weiteren Wachstum in den Aktienmärkten ausgehen, allerdings weniger positive Erwartungen bezüglich des Fixed-Income-Bereichs haben. Dies spiegelt sich auch in den entsprechenden Gewichten der Portfolios wider. Unter den deutschen Investoren planen fast zwei Drittel, ihre europäischen Aktienpositionen aufzustocken, da diesem Segment auf Jahressicht das größte Potenzial zugetraut wird. Weltweit plant knapp ein Drittel, mehr in europäische Aktien zu investieren. Dennoch sehen 85 % der Befragten das Aktienmarktrisiko als das größte Risiko der kommenden 12 Monate an, gefolgt von dem Währungs- und dem Rohstoffrisiko. Auf die erwartete Volatilität in den Aktienmärkten reagieren viele Investoren mit defensiven Aktienstrategien. Untenehmensanleihen - sowohl Investment Grade als auch High Yield - werden vornehmlich zur Erzielung laufender Erträge genutzt.
Quelle: Allianz
Bei deutschen Investoren sind traditionelle Risikomanagementtools weiterhin am beliebtesten. Fast drei Viertel gaben an, geografische Diversifikation einzusetzen, weltweit waren es nur etwas mehr als die Hälfte. Die Diversifikation über verschiedene Anlageklassen war die zweithäufigste Antwort der deutschen Investoren. Allerdings fällt auf, dass sie das Potential nicht voll ausschöpfen. Lediglich 52 % investieren bisher in alternative Anlagen. Dies liegt deutlich unter dem globalen Wert von 73 %. 
Quelle: Allianz
Die Investoren erwarten im Allgemeinen eine erhöhte Volatilität für das kommende Jahr. Zur Absicherung gegen ansteigende Volatilität setzen die Anleger neben Cash auf Risk-Parity-Konzepte, Staatsanleihen sowie Hedgefonds. Gleichzeitig sind sich die Investoren des Risikos ansteigender Korrelationen zwischen den Asset-Klassen in turbulenten Marktphasen bewusst. Hier werden vor allem Global-Macro-Fonds eingesetzt, daneben aber auch dynamische Multi-Asset-Fonds.
Absolut Research analysiert die besten Fonds mit alternativen Anlagestrategien in der monatlich erscheinenden Publikation Absolut|monitor - Alternative UCITS, die Rendite und Risiko von mehr als 800 alternativen Strategien im UCITS-Format aufzeigt.
In der Absolut|analyse Multi-Asset-Strategien als Baustein im institutionellen Portfolio hat Absolut Research 514 Asset Manager und über 1490 institutionelle Publikumsfonds, davon 114 alternative Long/Short-Multi-Asset-Fonds, in neun Fondssegmenten untersucht und die besten Asset Manager der vergangenen drei und fünf Jahre ermittelt.