Europäische Immobilienmärkte erholen sich langsam
Die europäischen Immobilienmärkte erholen sich von der Finanzkrise, aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Lage wird sich diese jedoch nur langsam entwickeln, so eine aktuelle Research-Publikation der Immobilienberatung Savills. Für die Standorte London und Dublin sei beispielsweise die Talsohle bereits erreicht, während der Lag des Immobilienmarktes die Auswirkungen der Krise auf andere Standorte erst noch zeigen wird.
Quelle: Savills
Die Mieteinnahmen werden daher im Durchschnitt bis Mitte 2010 hinein noch sinken, für die zweite Hälfte 2010 wird dann eine einsetzende Erholung erwartet. Die Analysten merken jedoch an, dass bei anhaltender Rezession und steigender Arbeitslosigkeit die Schwächephase des Immobilienmarktes andauern könne. Dies hänge jedoch von vielen makroökonomischen Faktoren ab. Eine ähnliche Einschätzung für den deutschen Immobilienmarkt lieferte auch das Hamburgische Welt Wirtschafts Institut (vgl. http://www.absolut-report.de/news/detail/3853).
Quelle: Savills
Dementsprechend steht bei Investoren in Immobilien derzeit der Erhalt eines stetigen Kapitalstromes im Vordergrund. Eine Alternative könnten spezielle Sub-Segmente im Immobilienmarktbieten, deren Entwicklung heterogen vom Gesamtmarkt sei, so Savills. Diese seien unter anderem betreute Wohnanlagen, Studentenwohnungen und Healthcare.
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