Europäische Hedgefonds könnten von AIFMD profitieren
Preqin hat eine Umfrage zu den Auswirkungen der Alternative Investment Fund Managers Directive (AIFMD) veröffentlicht. Diese zeigt, dass viele europäische Hedgefonds die AIFMD-Richtlinien bereits umgesetzt haben und es für nicht europäische Hedgefonds schwieriger geworden ist, in Europa Kapital zu generieren.
In Großbritannien richten sich 90 % der Hedgefonds nach den Richtlinien. In Kontinentaleuropa sind es mit 82 % etwas weniger. In den USA und Asien ist die Akzeptanz hingegen gering und die AIFMD-Richtlinien werden bei weniger als einem Viertel umgesetzt. 
Quelle: Preqin
In den letzten 6 Monaten ist der Anteil der Manager mit negativen Erwartungen bezüglich der AIFMD-Auswirkungen im Durchschnitt gesunken. Es ist allerdings eine Divergenz der Meinungen in Europa zu beobachten. In Kontinentaleuropa gehen mehr als die Hälfte von einem positiven Einfluss aus, während die Erwartungen in Großbritannien deutlich negativer sind. Kein befragter Manager gab an, einen positiven Einfluss zu erwarten. Mehr als zwei Drittel der Manager gehen hingegen von negativen Folgen, wie höheren Kosten, aus.
Quelle: Preqin
Für Hedgefonds, die die Richtlinien nicht umsetzen, wird die Generierung von Kapital in Europa deutlich schwieriger. Die beliebteste Methode um dennoch Mittel zu erhalten ist „reverse solicitation“, eine Vertriebsform, bei der die Initiative vom Investor ausgehen muss. Diese Schwierigkeiten reduzieren die Zahl der Marktteilnehmer und europäische Hedgefonds könnten von dem geringeren Wettbewerb profitieren.
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