ESG-Verbesserungen durch aktiven Dialog mit Portfoliounternehmen
Im quartalsweise erscheinenden reo-Report geht die Asset-Management-Gesellschaft F&C auf die durch aktiven Dialog mit Portfoliounternehmen erzielten Verbesserungen der jeweiligen ESG-Bilanzen ein. Kern des sogenannten Responsible Investment Overlay (reo) Programmes ist nicht, die Portfoliozusammensetzung zu beeinflussen, sondern im Dialog mit den darin enthaltenen Unternehmen deren Nachhaltigkeitsbilanz zu verbessern. Damit ermöglicht es reo, welches auch für externe Portfolios angeboten wird, institutionellen Anlegern, ihre Verantwortung als Eigentümer wahrzunehmen. Hierzu fokussiert sich das Programm auf sieben Dimensionen: Umweltstandards, Unternehmensethik, Menschenrechte, Arbeitsbedingungen, öffentliche Gesundheit, Corporate Governance und den allgemeinen Umgang mit sozialen und ökologischen Themen. Es werden Kernpunkte definiert ("Meilensteine") und anhand ihrer Signifikanz gewichtet. Grundlage von reo, welches auf alle Regionen und Asset-Klassen anwendbar ist, sind keine moralischen Standards, sondern die durch nachhaltiges Wirtschaften begrenzbaren Business-Risiken.
Quelle: F&C
Im Mittelpunkt steht bei diesem Ansatz die Wahrnehmung der Stimmrechte auf Hauptversammlungen. Allein im Jahr 2013 wurde in rund 5.800 Unternehmen an Abstimmungen teilgenommen. Zum Ende des ersten Halbjahres 2014 wurden 44 Meilensteine erreicht, knapp die Hälfte der Verbesserungen entfällt auf den Bereich Corporate Governance.