Erfolgsfaktoren von Infrastrukturinvestments
Eine Mitte August erschienene Research-Publikation des International Monetary Fund untersucht die makroökonomischen Auswirkungen eines Booms im Sektor Infrastruktur sowie die Faktoren für ein erfolgreiches Gelingen von landesweiten Investitionswellen. Dies untersuchen die Autoren mittels einer Anzahl von Faktoren und anhand von vier Fallstudien für Brasilien, China, Chile und Korea.
Quelle: IMF (2011)
Die makroökonomische Analyse ergibt, dass Phasen hohen Wachstums, wie sie derzeit in den Schwellenländern zu beobachten sind, ein besonders gutes Umfeld für Infrastrukturinvestments bieten, da diese sich dann schneller rentieren. Entwickelte Kapitalmärkte erleichtern einen Infrastrukturboom erheblich, wobei die Herkunft der verwendeten Mittel, also staatlich oder privat, keinen signifikanten Einfluss ausübt. Anleihenmärkte und Credit Enhancements seien notwendig, um institutionelle Investoren zu gewinnen, schreiben die Autoren.