21.06.2007 | 

Erfolgreiche Restrukturierung durch Finanzinvestoren bei Grohe

Der vor zwei Jahren durch Finanzinvestoren übernommene Badarmaturen-Hersteller Grohe hat die Restrukturierung erfolgreich abgeschlossen. Nach einem Bericht des Handelsblatts hat sich der Vorstandsvorsitzende David Haines auf der Jahrespressekonferenz entsprechend positiv geäußert. Für die nächsten Jahre erwartet Haines ein Wachstum von jeweils sechs bis acht Prozent und eine weitere Verbesserung der Ertragslage.

Europas größter Hersteller von Sanitärarmaturen war im Sommer 2004 vom Finanzinvestor BC Partners für 1,5 Mrd. Euro an die Finanzinvestoren Texas Pacific und Credit Suisse verkauft worden. Diese setzten den neuen Vorstand ein und kündigten den Abbau von 1.200 Stellen an, verbunden mit der Schließung des Werkes Herzberg. Das einstige Familienunternehmen Grohe galt dadurch als Musterbeispiel für die Heuschreckendiskussion, weil der Kauf weitgehend durch Kredite finanziert worden war und mit großem Stellenabbau verbunden war.

Im vergangenen Jahr erzielte Grohe ein Umsatzplus von zwölf Prozent auf 939,2 Mill. Euro. Diese gute Marktlage hat Grohe wieder Wachstum beschert und rund 200 bereits ausgesprochene Kündigungen überflüssig gemacht. Rund 25 Mill. Euro will Grohe bis zum Jahr 2008 in die Optimierung der deutschen Werke stecken.

zurück