10.01.2011 | Research

Equity-Hedgefonds bieten deutliche Diversifikationsvorteile

Eine Untersuchung der Equity-Capture-Ratios von Hedgefonds als Maß für deren Fähigkeiten im aktiven Management ist Ende November von Commonfund veröffentlicht worden. Die beiden Autoren unterteilen den U.S.-Aktienmarkt, repräsentiert durch den S&P 500 Index, anhand des Global Sector Classification System (GICS) um die Up- und Down-Capture-Ratios des Marktes und einzelner Sektoren zu analysieren. Dazu verwenden sie eine Principal Components Analysis, durch die sie Marktphasen unterscheiden, in denen alle oder nur bestimmte Sektoren positive bzw. negative Entwicklungen durchlaufen. Dann werden anhand des HFRI Equity Hedge Index die Capture-Ratios von Equity-Hedgefonds während der verschiedenen Phasen verglichen.


Quelle: Commonfund

Im Durchschnitt müssen Hedgefondsinvestoren im Vergleich zu Long-Only-Investments weniger Downside-Potential für Upside-Potential in Kauf nehmen. Dadurch sind ihre risikoadjustierten Renditen deutlich höher. Im Zeitraum von Januar 2000 bis Dezember 2009 erzielten die Equity-Hedgefonds nach Adjustierung durch den S&P 500 sowie Small- und Size-Faktoren ein Alpha von 0,17 % in steigenden Marktphasen. In fallenden Marktphasen sogar von 0,79 %. Nach Ansicht der Autoren haben Hedgefonds das größte Alpha, wenn die gegenwärtige Marktsituation ausreichend Möglichkeiten für Alpha bietet. Dies sei am ehesten bei Marktverwerfungen der Fall. 


Quelle: Commonfund

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